Der Igel hat im Winter schlechte Lebensbedingungen: er hat weder einen wärmenden Pelz, noch findet er genügend Insekten als Nahrung.
Während Zugvögel in wärmere Länder fliegen, macht der Igel einen langen Winterschlaf, um die kalten und nahrungsarmen Wintermonate zu überleben.
Meist im November ist es dann soweit. Wenn die Temperaturen unter 8 - 10° C sinken, geht der Igel in sein Nest, rollt sich ein und beginnt seinen Winterschlaf.
Während der Igel normalerweise eine Körpertemperatur von
35 ° C hat, sinkt diese im Winterschlaf auf 5 ° C ab. Das Herz klopft statt normalerweise 180 mal nunmehr 8 mal und noch weniger pro Minute. Die Atmung verlangsamt sich von
30 - 50 Atemzüge auf 3 - 4 Atemzüge pro Minute.
Beinahe könnte man glauben, der Igel sei tot.
Der Igel lebt nun von seinen Fettreserven, die er sich im Sommer und Herbst angefressen hat.
Wenn es im Frühling wieder wärmer wird, wacht der Igel wieder auf.
Wir sollten den Igel im Winter nicht stören, da er sonst zu früh aufwacht. Er kann dann noch nicht genug Nahrung finden und die Fettreserven werden schnell aufgebraucht.