Riechen - Hören - Sehen - Tasten - Schmecken |
Riechen:
Der Igel ist nachts aktiv. Bei der Suche nach Nahrung hilft ihm vor allem seine gute Nase. Der Igel schnuppert unentwegt, mal dicht am Boden, mal steckt er die Nase hoch in die Luft. Er wittert Feinde schon auf große Entfernung und erkennt seine Jungen und andere Igel an ihrem Geruch. Will der Igel den Geruch eines bestimmten Gegenstandes besonders genau prüfen, kaut er darauf herum.
Hören:
Das Gehör ist der zweitwichtigste Sinn des Igels. Seine Ohren sind zwar klein, aber ungemein empfindlich. Wahrscheinlich trampelt für einen Igel ein Käfer so laut daher, wie für Menschen ein Nashorn. Außerdem können Igel sehr hohe Töne, z.B. von Insekten hören. Sehen:
Die Augen sind für den Igel nicht so bedeutend wie für uns Menschen. Er kann weder so scharf, noch so weit sehen wie wir. Außerdem ist der Igel farbenblind, er sieht die Welt in Braun- und Cremetönen.
Tasten:
Der Igel kann mit den kurzen Tasthaaren um seine Schnauze gut tasten. Empfindlich ist auch seine Schnauze selbst, mit der er bohrt und wühlt. Schmecken:
Der Igel hat natürlich auch einen Geschmackssinn.
Der Geschmack vom Igel ist jedoch nicht mit dem von Menschen zu vergleichen. Er frisst neben Würmern, auch stark verwestes und stinkendes Aas sowie widerlich riechende Käfer. |