| In der Natur sucht sich der Igel meist einen Platz unter einer Hecke, im dichten Dornengestrüpp, unter einem alten Baumstumpf oder sogar in einem verlassenen Kaninchenbau. |
| Im Garten kann der Schlafplatz in einem Laubhaufen sein, unter einem Gartenhäuschen oder im Komposthaufen, auf Bauernhöfen auch in Scheunen und Ställen. |
| Für das Nest sammelt der Igel in seinem Maul vor allem Laub. Zusätzlich rupft er noch Gras und Moos und bringt alles zum ausgewählten ruhigen Platz. |
| Um aus dem Haufen ein brauchbares Quartier für den Winterschlaf zu machen, wühlt sich der Igel mitten hinein und dreht sich so lange, bis ein kugeliger Innenraum mit glatten Innenwänden entstanden ist. |
Durch das Herumtrampeln werden die Blätter fest zusammengedrückt und mit den Stacheln wie mit einer Bürste bearbeitet. Die Blätter liegen am Ende schuppenartig übereinander, so dass der Wind nicht hindurchwehen kann. So ist der Igel gut gegen die Winterkälte geschützt. |
| Das Igelnest kann bis zu 50 cm groß werden. Der Igel braucht ein bis zwei Nächte, bis das Nest fertig ist. |